Seid einiger Zeit habe ich auf diesem Blog keine Nachricht mehr hinterlassen. Asche über mein Haupt!
Aber eigentlich ist dies ein super Grund, um ein Thema aufzugreifen, welches mir ein bisschen auf der Seele brennt. Blogs sind ja in aller Munde und vor allem Wordpress ist einer der Sterne am Internethimmel. Doch eignen sich Blogs überhaupt um eine erfolgreiche Webseite zu erstellen?
Generell muss man hier nach meiner Meinung unterscheiden, welchen Stil von Webseite man betreiben will. Denn es ist ungleich schwerer ein komplex dynamisches System wir etwa Wordpress auf Optimierungen anzupassen als eine statische HTML oder PHP Seite. Ein weiterer Punkt ist die Bewertung durch Google. Ich bin davon überzeugt, dass es bereits irgendwo in Wordpress Übergaben gibt, die Aktualisierungsraten für Google ersichtlich machen und evtl. auch eine Postfrequenz ermitteln lassen. Denn es kann ja nur in Googles Interesse sein, dass Blog nach oben gerankt werden, die möglichst aktuell sind. Das passt auch super in die Sichtweise, dass Google versucht aktuelle Neuigkeiten wie Katastrophenmeldungen u.ä. sofort in den SERPs zu haben, andere Seiten aber weitaus weniger aktualisiert. So wird man die Meldung über ein Erdbeben, etwa von Shortnews schnell weit oben sehen, meist passiert das binnen weniger Minuten, danach wandert der Beitrag aber wieder nach hinten. Langfristis machen Blogs als nur mit guter Postingfrequenz Sinn. Es sind also zwei völlig unterschiedliche Ansätze der Nutzung einer Webseite, die sich hier aufzeigen:
1. Nutzung als Newsportal, Blog, Informationsplattform
2. Nutzung als Informationsportal
Letzteres wird von SEOs ja sehr gerne gemacht um Webseiten langfristig für Google zu optimieren und so Nutzer zu generieren. Doch ist es da wirklich sinnvoll auf Wordpress umzusteigen? Nur weil aktuell Blogs gut ranken?
Kurzfristig stimmt das sicher – und unter dem Gesichtspunkt, dass man die Seite täglich mit neuen Inhalten füllt. Tut man dies allerdings nicht, sollte man sich die Arbeit mit Wordpress sparen. Es lohnt sich nur, wenn man aktiv bloggen möchte und auf diese Weise Traffic generiert. Bei statischen Seiten ist es doch viel einfacher alles ins Detail ordentlich zu optimieren. Und billiger, als wenn ich einen Programmierer bezahle, der mir das Wordpress oder ein anderes CMS anpasst.
Ich für meinen Teil baue aktuell wieder statische Seiten und betreibe meine wenigen Blogs. Denn ich sehe die Zukunft (bei Webseiten aus dem Informationsbereich) bei statischen Seiten. Schon wegen der einfacheren Optimierungsmöglichkeiten.
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